Viessmann spendet Schutzausrüstung an DRK und Krankenhaus

  • Annette Viessmann überreicht “Face Shields” an DRK-Geschäftsführer Christian Peter und Kreiskrankenhaus-Geschäftsführer Gerhard Hallenberger
  • Bessere Ausstattung für den Rettungsdienst beim Roten Kreuz
  • Fast 50.000 Mund-Nase-Schutze und 4.000 Liter Desinfektionsmittel an den Landkreis übergeben

Allendorf (Eder), 19.05.2020 – Die Mitarbeiter von Krankenhäusern und Rettungsdiensten sind von der Corona-Pandemie besonders betroffen, arbeiten seit Monaten unter deutlich erschwerten Bedingungen. Auf der einen Seite helfen sie anderen Menschen in zum Teil lebensgefährlichen Notsituationen, auf der anderen Seite sind sie selbst immer wieder der Gefahr durch eine Infektion ausgesetzt. Um dieses Risiko zu minimieren und dem Engpass von dringend benötigten Schutzutensilien zu begegnen, haben Viessmann Mitarbeiter bereits vor Wochen begonnen, Mund-Nase-Schutze, Desinfektionsmittel und auch sogenannte “Face Shields” (Gesichtsvisiere) herzustellen und dem Landkreis Waldeck-Frankenberg zu übergeben. Mittlerweile wurden so fast 50.000 Mund-Nase-Schutze und 4.000 Liter Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt.

Heute überreichte Annette Viessmann gemeinsam mit der Projektleiterin Dr. Marina Pausch weitere zweihundert dieser “Face Shields” an den Kreisgeschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes Frankenberg, Christian Peter, und an den Geschäftsführer des Kreiskrankenhauses, Gerhard Hallenberger – ganz im Sinne des Unternehmensleitbildes: “Wir gestalten Lebensräume für zukünftige Generationen”. Mehrere Dutzend der Gesichtsvisiere gingen bereits oder gehen in Kürze an die Lebenshilfe in Dautphetal, die Frankenberger Tafel, das Altenzentrum und an Kinderarztpraxen.

Annette Viessmann: “Medizinische Einrichtungen im Landkreis und die Verbesserung ihrer Ausstattung waren schon immer ein außerordentlich wichtiges Anliegen für unsere Familie. Deshalb freut es mich heute ganz besonders, dass wir sowohl das Deutsche Rote Kreuz als auch das Kreiskrankenhaus in Frankenberg mit diesen Gesichtsvisieren bei ihrer immens wichtigen Arbeit für die Menschen in der Region unterstützen können.”

Die “Face Shields” werden beim Roten Kreuz hauptsächlich vom Rettungsdienst, aber auch von Mitarbeitern in Seniorenheimen und beim ambulanten Pflegedienst getragen. Das erleichtert die Arbeit ungemein, weil immer freie Sicht gewährleistet wird. Im Krankenhaus kommt der Gesichtsschutz zum Einsatz, wenn bei einer Behandlung eines Kranken damit zu rechnen ist, dass Tröpfchen in die Umgebungsluft abgegeben werden, z.B. bei Intubationen, Absaugung von beatmeten Patienten, invasiver Diagnostik in der Endoskopie und bei vielen weiteren

insbesondere pflegerischen Maßnahmen. DRK-Kreisgeschäftsführer Christian Peter dazu: “Es freut mich sehr, dass ich diese Spende stellvertretend für all die Rettungskräfte entgegennehmen darf, die Tag und Nacht für die kranken oder verunglückten Menschen im Einsatz sind. Der Familie Viessmann danke ich für die großartige Unterstützung in dieser schwierigen Zeit, in der Zusammenhalt und Solidarität so essentiell sind.”

Die Hilfe spürt gerade auch das Kreiskrankenhaus in Frankenberg sehr. Aus der Bevölkerung des Landkreises Waldeck-Frankenberg kommt der Klinik, die eng mit dem Unternehmen Viessmann kooperiert – unter anderem bei der Entwicklung von Beatmungsgeräten, eine große Hilfsbereitschaft entgegen. Die Solidarität geht durch alle Altersgruppen. Geschäftsführer Gerhard Hallenberger zeigt sich beeindruckt und dankbar: „Viele Privatpersonen, Vereine und Firmen wie das Unternehmen Viessmann haben uns Sachspenden zukommen lassen. Ich möchte mich im Namen aller Mitarbeiter und auch der zu versorgenden Patienten bei allen, die sich engagieren ganz herzlich bedanken. Ob Privatpersonen, Vereine oder Firmen, wir sind überwältigt von der Welle der Hilfsbereitschaft. Jeder, der mitdenkt und mithilft, erleichtert nicht nur uns im Kreiskrankenhaus, sondern dem ganzen Landkreis die Überwindung der aktuellen Krise.“

 1

Annette Viessmann und Projektleiterin Dr. Marina Pausch übergeben sogenannte “Face Shields” (Gesichtsvisiere) an Christian Peter (Geschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Frankenberg) und an den Geschäftsführer des Kreiskrankenhauses, Gerhard Hallenberger.