Smart Home: Vom Spielzeug zu intelligenten Lösungen mit echtem Mehrwert

  • Intelligent Living Summit: GROHE, Miele und Viessmann starten industrieübergreifenden Dialog.
  • Es geht um die sinnvolle Digitalisierung in Wohnräumen und die digitale Transformation von Unternehmen.
  • Bis 2030 soll die Zahl der an das Internet of Things (IoT) angeschlossenen Sensoren und Geräte weltweit auf rund 125 Milliarden angestiegen sein. 

Düsseldorf, 15. März 2019. Es ist höchste Zeit, die digitalen und physischen Dimensionen von Wohnräumen so miteinander zu verbinden, dass für den Kunden ein echter Mehrwert entsteht. Das ist eines der Ergebnisse einer hochkarätigen Diskussionsrunde von GROHE, Miele und Viessmann auf der ISH in Frankfurt a. M. Im Rahmen des „Intelligent Living Summit“ stellten Michael Rauterkus, GROHE CEO, Marketing- und Vertriebsgeschäftsführer Axel Kniehl von Miele und Co-CEO Max Viessmann von Viessmann gemeinsam fest: Kunden betrachten Smart Home-Geräte nicht mehr länger als Spielzeuge, sondern erwarten intelligente Lösungen, die echten Zusatznutzen bieten. Das Marktpotential sei enorm: Bis 2030 soll die Zahl der an das Internet of Things (IoT) angeschlossenen Sensoren und Geräte weltweit von derzeit 21 Milliarden im Jahr 2018 auf rund 125 Milliarden ansteigen. Der Intelligent Living Summit ist Auftakt eines regelmäßigen branchenübergreifenden Austauschs zur Frage der sinnvollen Digitalisierung in Wohnräumen und zur digitalen Transformation in Unternehmen und Branchen.

„Zusammen bilden wir ein großartiges Team, denn wir alle verfolgen ein höheres Ziel: neue und intuitive Lösungen für die Wohnräume der künftigen Generationen zu entwickeln“, sagte Max Viessmann. „Für Viessmann hat dabei die Reduktion der CO2-Emissionen einen sehr hohen Stellenwert.“ Wer seine Heizung gegen eine moderne Viessmann Lösung tausche, verbessere die CO2-Bilanz seines Haushalts um durchschnittlich eine Tonne pro Jahr – mehr als ein Zehntel der jährlichen Pro-Kopf-Emission in Deutschland. Mehr Umweltschutz, aber auch mehr Komfort für die Nutzer – dem Familienunternehmen Viessmann gelinge der Wandel vom reinen Heiztechnikhersteller zum Anbieter integrierter Lösungen in enger, persönlicher Partnerschaft mit dem Handwerk.

„Die Zukunft des ‚Intelligent Living‘ liegt darin, nicht nur herausragende Produkte zu entwickeln, sondern diese zu einer begeisternden Erfahrung für den Anwender werden zu lassen, und dazu leistet die Digitalisierung einen unverzichtbaren Beitrag“, sagte Miele-Geschäftsführer Axel Kniehl. So könne beispielsweise der Dialoggarer von Miele mit Rezeptdatenbanken oder einem Gourmet-Lieferservice vernetzt werden. In den Backöfen der neuen Generation 7000 liefert eine Kamera farbechte Bilder in HD-Qualität auf das Smartphone oder Tablet. Per Klick lässt sich der Zustand eines Menüs überwachen und der Garprozess nachregulieren. „Bei neuen Produkten und Services müssen der Kundennutzen im Mittelpunkt stehen und eine einfache Anwendung das oberste Ziel sein. Per Remote Service ist die Software aller neuen Geräte komplett updatefähig, sodass sich über die gesamte Lebensdauer neue Funktionen ergänzen und bewährte Programme weiter optimieren lassen.“

„Wir haben vor zwei Jahren auf der ISH unser intelligentes Wassersicherheitssystem GROHE Sense gegen Wasserschäden gelauncht und seither eine steile Lernkurve bezüglich des Geschäftsmodells erfahren“, erzählte Michael Rauterkus. „Anfangs waren wir fest davon überzeugt, mit unserem neuen Produkt eine große Resonanz beim Endverbraucher zu erzielen. Mittlerweile arbeiten wir mit zahlreichen Versicherern zusammen, die tausenden Kunden Geräte zur Verfügung stellen, um die hohen Kosten aufgrund von Wasserschäden zu reduzieren.“ Für das Digitalgeschäft von GROHE nimmt sich der CEO mittlerweile genauso viel Zeit, wie für die herkömmlichen Geschäftsbereiche und hat dabei eine ganz persönliche Erkenntnis gewonnen: „Zuhören ist entscheidend – sich anderen Ideen, Erfahrungen, Meinungen gegenüber zu öffnen.“

Wie wichtig es ist, eine Digitalisierungsstrategie zu entwickeln und dabei weit in die Zukunft zu denken, legte Christoph Keese, CEO Axel Springer hy GmbH und Auftaktredner, in einem beeindruckenden Vortrag dar. „Die Digitalisierung hat ganze Branchen komplett verändert. Axel Springer beispielsweise macht heute etwa 80 Prozent seines Gewinns mit seinem Digitalgeschäft.“ Wer an den Märkten der Zukunft teilhaben will, habe drei Optionen: neue disruptive Geschäftsbereiche oder Unternehmen zu gründen, die durchaus auch das eigene Kerngeschäft in Frage stellen, Partnerschaften einzugehen oder in existierende Unternehmen zu investieren. „Seien Sie digital und bleiben Sie optimistisch, denn die Chancen der Digitalisierung sind größer als die Risiken“, lautete das Fazit von Christoph Keese. „Aber vertrauen Sie nicht zu sehr auf Ihre eigene Erfahrung, sondern identifizieren und finden Sie Menschen, die in der Lage sind, Dinge grundlegend zu verändern.“

Achim Berg, Präsident der Bitkom und Moderator der Diskussionsrunde von GROHE, Miele und Viessmann, stellte fest: „Die digitale Transformation eines Unternehmens kann meiner Erfahrung nach nur vom CEO vorangetrieben werden. Das lässt sich nicht an den Digital Officer oder an den Finanzvorstand delegieren.“ Die Digitalisierung sei eine exponentielle Entwicklung. Wer die Geschwindigkeit seines Unternehmens nicht anpasse, habe spätestens in ein paar Jahren ernsthafte Probleme. Offene Plattformen wie der Intelligent Living Summit seien ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg.

Weitere Informationen unter

  • www.grohe.com
  • www.miele.de
  • www.viessmann.de

Bilder finden Sie hier: GROHE Digital Press Kit

Bildunterschrift 1: GROHE, Miele und Viessmann organisieren auf der ISH 2019 den ersten Intelligent Living Summit mit folgenden Teilnehmern (von links nach rechts): Christoph Keese, CEO Axel Springer hy GmbH und Keynote Speaker, Achim Berg, Präsident der Bitkom und Leiter der Podiumsdiskussion, Michael Rauterkus, CEO GROHE AG, Axel Kniehl, Marketing- und Vertriebsgeschäftsführer Miele, sowie Max Viessmann, Co-CEO Viessmann.

Quelle: GROHE

Bildunterschrift 2: Spannende Diskussionsrunde beim ersten Intelligent Living Summit auf der ISH 2019 mit folgenden Teilnehmern (von links nach rechts): Christoph Keese, CEO Axel Springer hy GmbH und Keynote Speaker, Max Viessmann, Co-CEO Viessmann, Axel Kniehl, Marketing- und Vertriebsgeschäftsführer Miele, Michael Rauterkus, CEO GROHE AG, sowie Achim Berg, Präsident der Bitkom und Moderator.

Quelle: GROHE

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Grohe

Grohe ist eine führende globale Marke für ganzheitliche Badlösungen und Küchenarmaturen und eine globale Marke für innovative Sanitärprodukte. Das Unternehmen setzt seit vielen Jahrzehnten auf die Markenwerte Technologie, Qualität, Design und Nachhaltigkeit, um „Pure Freude an Wasser“ zu bieten. Innovation, Design und Entwicklung sind eng aufeinander abgestimmt und als integrierter Prozess fest am Standort Deutschland verankert. Damit tragen GROHE Produkte das Qualitätssiegel „Made in Germany“. Im globalen Produktionsnetzwerk mit einheitlich hohen Fertigungsstandards werden die GROHE Produkte mit einzigartiger Präzisionstechnik gefertigt. So erfüllt GROHE weltweit seinen kompromisslosen Qualitätsanspruch an beste Verarbeitung und höchste Produktleistung. Über 240 Design- und Innovationspreise allein in den letzten zehn Jahren sowie die Platzierung unter den Top 3 von „Deutschlands nachhaltigsten Großunternehmen 2015“ bestätigen den Erfolg von GROHE. Der konsequente Einsatz von GROHE Produkten in international herausragenden Gebäuden zeigt die nachhaltige Präferenz von Architekten, Designern und Entwicklern.

Miele

Miele ist der weltweit führende Anbieter von Premium-Hausgeräten und vernetzten Services für die Küche, Wäsche- und Bodenpflege. Hinzu kommen Systeme für den Einsatz in Gewerbe oder medizinischen Einrichtungen. Seit seiner Gründung im Jahr 1899 folgt das in vierter Generation inhabergeführte Familienunternehmen seinem Markenversprechen „Immer Besser“. Die Kunden erleben dies nicht nur durch die sprichwörtliche Miele-Qualität, sondern auch bei Leistung, Komfort, Design und Nachhaltigkeit. Überall auf der Welt schätzen Bauherren und Architekten die Kücheneinbaugeräte von Miele als prestigeträchtige Aufwertung exklusiver Immobilienprojekte. Innovationsführer seiner Branche ist Miele nicht zuletzt auch auf dem zukunftsträchtigen Feld Smart Home, mit den ersten mobilen Services schon vor mehr als 20 Jahren. Heute sind mehr als 400 Miele-Hausgeräte per WLAN vernetzungsfähig. Für die kontinuierliche Weiterentwicklung der damit verbundenen Möglichkeiten wurde 2017 ein eigener Geschäftsbereich errichtet.