Formel E: Historisches Regenrennen in Paris

Premiere im 53. Wettkampf: Zum ersten Mal mussten sich die Fahrer der Formel-E-Rennserie in Paris einem Regenrennen stellen. Das Resultat der Mischung aus Nässe, Stadtkurs und wenig Auslaufzonen: reihenweise Unfälle, Verbremser, Gelbphasen und demolierte Rennwagen. Als achter Sieger im achten Durchgang der Saison setzte sich Robin Frijns an die Spitze, während es für das Panasonic Jaguar Racing Team weniger gut lief.

Nach dem zweiten Freien Training sah es noch so aus, als könnten Mitch Evans und Jaguar den Erfolg aus Rom wiederholen. Mitch war der Schnellste, seine Rundenzeit sogar 0,3 Sekunden schneller als die des späteren Pole-Position-Inhabers. Allerdings bleibt den Formel E-Piloten im Qualifying nur eine Runde Zeit um die Reifen auf Temperatur zu bringen. Das ist den Jaguar Piloten bei den kühlen Temperaturen in Paris nicht gelungen und so mussten sie sich mit den Plätzen 17 (Alex Lynn) und 20 (Mitch Evans) zufriedengeben.

Es folgte ein Chaos-Rennen, dass die Formel E in dieser Form noch nicht erlebt hat. Im Minutentakt abwechselndes Wetter mit Sonne, Regen und sogar Hagel verwandelte die Strecke in einen unberechenbaren Stadtkurs. Beide Jaguar-Fahrer konnten sich zunächst durch das Feld nach vorne kämpfen. Letztendlich wurden sie jedoch Opfer der teilweise chaotischen Action auf der Rennstrecke.

Alex Lynn wurde von seinem dahinter liegenden Kontrahenten (Eduardo Mortara, Venturi) in die Streckenbegrenzung gerammt und fiel dadurch aus. Mitch Evans, der vor zwei Wochen noch den Rom E-Prix gewonnen hat, musste nach zahlreichen Scharmützeln mit dem 16. Platz Vorlieb nehmen. So überquerte der Neuseeländer zum ersten Mal dieser Saison in einem Rennen die Ziellinie, ohne Punkte für das Panasonic Jaguar Racing Team einzufahren.

Celia Martin mit bestem Rennergebnis der Saison

Wechselhafte Bedingungen sorgten auch in der Jaguar I-Pace eTROPHY für spektakuläre Szenen auf der Rennstrecke. Auf dem 1,93 km langen Rundkurs, ging Célia Martin, Fahrer des eTROPHY Team Germany, von Gesamtplatz 10 und Platz 3 in der Pro-AM Wertung ins Rennen. Die junge Rennfahrerin erwischte einen guten Start und machte sofort einige Plätze gut. Ein fehlerfreies Rennen unter extrem erschwerten Bedingungen bescherte der jungen Französin bei ihrem Heimrennen am Ende mit Gesamtplatzierung sechs ihr bisher bestes Saison-Ergebnis. In ihrer Pro-AM Klasse bedeutete das sogar den zweiten Platz.

Französische Feuerwehrhelden zu Gast bei Viessmann

Das historische Formel E Rennen verfolgten etwa 100 Viessmann Gäste der Märkte aus Frankreich und Belgien. Der Einladung zum Paris E-Prix 2019 folgten neben den wichtigsten Kunden und Partnern des Familienunternehmens auch rund 50 tapfere Feuerwehrleute, die in der Woche vor Ostern den Brand in der Kathedrale Notre-Dame bekämpft haben. Einige von Ihnen gehörten sogar zu den ersten Löschtrupps, die das Weltkulturerbe retteten.

„Wir freuen uns, dass wir zu diesem großartigen Familienevent von Viessmann eingeladen wurden und sind ebenso froh, als starkes Team Schlimmeres beim Brand unserer Kathedrale verhindert haben zu können“ – so der Leiter des örtlichen Feuerwehrverbands. Gemeinsam mit ihren französischen Landsleuten sowie ihren belgischen Nachbarn haben die Feuerwehrleute, die teilweise mit ihren Familien gekommen waren, Célia Martin vor ihrem Rennen einen Besuch im eTROPHY Paddock ab – dieser scheint ihr gut bekommen zu haben. 

Carsten LucassenHead of Digital Communications Projects / NewsroomE-mail: luac@viessmann.comTel: +49 6452 70-2675